Nam terra continens: Übersetzung
De re publica 2, 6
1. Lateinischer Text
(6) Nam terra continens adventus hostium non modo expectatos sed etiam repentinos multis indiciis et quasi fragore quodam et sonitu ipso ante denuntiat, neque vero quisquam potest hostis advolare terra, quin eum non modo adesse sed etiam quis et unde sit scire possimus; maritimus vero ille et navalis hostis ante adesse potest quam quisquam venturum esse suspicari queat, nec vero cum venit, prae se fert aut qui sit aut unde veniat aut etiam quid velit, denique ne nota quidem ulla, pacatus an hostis sit, discerni ac iudicari potest.
Quelle: Cicero: De re publica 2, 6; zitiert nach wikisource, Zeichensetzung leicht verändert zum besseren Verständnis.
2. Übersetzung
Das Festland nämlich kündigt nicht nur die erwarteten Ankünfte von Feinden, sondern auch die plötzlichen mit vielen Vorzeichen vorher an, gleichsam mit einem gewissen Getöse und mit dem Lärm selbst, kein Feind aber kann auf dem Festland herannahen, ohne dass wir nicht nur wissen können, dass er da ist, sondern auch, wer und woher er ist; jener Feind vom Meer und zu Schiff aber kann da sein, bevor irgendjemand vermuten kann, dass er kommen wird, und nicht einmal wenn er kommt, zeigt er offen, wer er ist, oder woher er kommt, oder auch, was er will, schließlich kann an keinem Merkmal entschieden und beurteilt werden, ob er Freund oder Feind ist.
Wie hilfreich war diese Übersetzung? Bitte einfach kurz auf die Sterne klicken!